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Donnerstag, 29. März 2012

Breakfast at the Hawksmoor Guildhall




Es gibt in London unzählige Möglichkeiten ein reichhaltiges Frühstück zu sich zu nehmen. Ein Lokal der sehr erfolgreichen Hawksmoor Gruppe befindet sich an perfekter Lage, nahe der Bank Station. Ein sehr geschäftiges Viertel mit vielen, grossen Unternehmen, was sich auch beim Klientel wiederspiegelt. Das Restaurant befindet sich im Keller der Stadthalle (daher auch der Name Guildhall) und lässt durch das authentische Interieur den Raum neu erstrahlen. Die Karte ist gross und besteht hauptsächlich aus Gerichten mit Fleisch. Die Klassiker wie Full Englisch Breakfast oder Bacon Sandwich fehlen so wenig auf der Karte wie auch Eggs Benedict oder Omelette Arnold Bennett. Ich entschied mich für die hauseigene Version von einem Morning McMuffin. Der Sausage & Egg HkMuffin ist eine Art Frühstücksburger. Das Fleisch besteht aus Schwein, Rind und Schaf und wird mit Käse überbacken. Dazu gibt es 2 Spiegeleier und zusammen mit zwei Scheiben „English Muffin“ ergibt das dann diesen tollen Burger. Nach dem Hangover vom letzten Abend war es wirklich eine Offenbarung und der Corpse Reviver No. 2 (Cocktail) passte dazu wie die Faust auf’s Auge. Der English Breakfast Tea wurde dabei zur Nebensache. Gerne werde ich das nächste Mal zurückkommen und Frühmorgens Cocktails schlürfen und herzhafte Speisen verschlingen.     







Mittwoch, 16. Februar 2011

La Bonbonniere

Das La Bonbonniere ist ein kleines Lokal ganz am Anfang der 8 Avenue (Nr. 28) im West Village. Ich besuchte es, zusammen mit meiner Begleitung, am Morgen für Omeletten und Pancakes. Mon sollte keine hohen Ansprüche haben denn sonst dreht man schon um bevor man einen Fuss in das Lokal gesetzt hat. Die Scheiben sind schmierig und vergilbt. Drinnen sind die Wände voll mit Berichten und Autogrammen von mehr oder weniger bekannten Gesichtern. Anhand diesen, sieht man aber, dass dieses Diner eine bekannte Adresse in NYC ist. Das Publikum ist darum auch wild gemischt. Leute in Anzügen, Jogger, Celebrity Regulars (z.B. Ethan Hawke), Leute die auf einem Spaziergang mit ihren Hunden waren (Take Away) und auch ab und an ein paar Touristen sitzen an den eng aneinander gereihten Tischen. Sobald man drinnen ist erschlägt einen zuerst der Geruch. Auf der heissen Kochplatte liegt alles: Berge von Bratkartoffeln, Eierspeisen, Würstchen, Speck und und und. Wenn einem jetzt der Hunger noch nicht vergangen ist bestellt man bei den zuvorkommenden Latinos in Schürzen und Alltagsklamotten etwas von der breit gefächerten, klebrigen Speisekarte. Es gibt, die für ein Diner, typischen Gerichte: Omeletten, Pancakes, Speck, Würstchen, French Vanilla Toast zum Frühstück oder auch einfach Hamburger, Hot Dogs, Chili con Carne oder Spaghetti mit Meatballs. Wir entschieden uns für zwei Omeletten und eine Portion Pancakes. Die Omeletten bestellten wir einmal mit Speck und einmal mit Ham and Cheese. Den Berg Kartoffeln liessen wir fast komplett auf der Seite, denn schon mit den Omeletten hatten wir zu kämpfen. Nicht des Geschmacks, sondern der Grösse wegen. Geschmeckt haben sie uns Nicht mehr nicht weniger. Mit dem Filterkaffee und dem Chlorwasser passte es so wie es war. Als „Dessert“ gab es dann noch die Pancakes die wirklich lecker waren. Falsch kann man hier aber auch nicht viel machen. Positiv war die tiefe Rechnung, die ich direkt am Tresen bezahlte. Ganz zum Schluss noch etwas negatives. Den Weg zurück zum Hotel ist zum empfehlen ausser man will den ganzen Tag riechen was man gegessen hat.
25 USD incl. Tip