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Donnerstag, 29. März 2012

Breakfast at the Hawksmoor Guildhall




Es gibt in London unzählige Möglichkeiten ein reichhaltiges Frühstück zu sich zu nehmen. Ein Lokal der sehr erfolgreichen Hawksmoor Gruppe befindet sich an perfekter Lage, nahe der Bank Station. Ein sehr geschäftiges Viertel mit vielen, grossen Unternehmen, was sich auch beim Klientel wiederspiegelt. Das Restaurant befindet sich im Keller der Stadthalle (daher auch der Name Guildhall) und lässt durch das authentische Interieur den Raum neu erstrahlen. Die Karte ist gross und besteht hauptsächlich aus Gerichten mit Fleisch. Die Klassiker wie Full Englisch Breakfast oder Bacon Sandwich fehlen so wenig auf der Karte wie auch Eggs Benedict oder Omelette Arnold Bennett. Ich entschied mich für die hauseigene Version von einem Morning McMuffin. Der Sausage & Egg HkMuffin ist eine Art Frühstücksburger. Das Fleisch besteht aus Schwein, Rind und Schaf und wird mit Käse überbacken. Dazu gibt es 2 Spiegeleier und zusammen mit zwei Scheiben „English Muffin“ ergibt das dann diesen tollen Burger. Nach dem Hangover vom letzten Abend war es wirklich eine Offenbarung und der Corpse Reviver No. 2 (Cocktail) passte dazu wie die Faust auf’s Auge. Der English Breakfast Tea wurde dabei zur Nebensache. Gerne werde ich das nächste Mal zurückkommen und Frühmorgens Cocktails schlürfen und herzhafte Speisen verschlingen.     







Montag, 26. März 2012

London 03/12

Ein unvergessliches Weekend ging Gestern zu Ende. Wieder konnte ich vieles entdecken und ausprobieren, aber immernoch fehlt so einiges von meiner Liste. Werde in den nächsten Tagen ein paar Reviews zu Spots machen die mir besonders gefielen...

Dieses Mal besuchte ich...

Restaurants
The Ledbury **
North Road Restaurant *
Viajante *
MeatLiqour
Hawksmoor Guildhall
Sushi Yashin

Cocktails
Montgomery Place
Happiness Forgets
Colebrook Row 69 (the bar with no name)
ECC (experimental cocktail club)

Coffee
Flat White
Milkbar
Prufrock Coffee
Rochelle Canteen

Various
Millwall FC-Leeds United
Broadway Market

Freitag, 16. März 2012

London

Dank den Meilen, die ich unter anderem während meiner Weltreise gesammelt habe, fliege ich nächstes Wochenende für Lau nach London. Mit Sicherheit, werde ich an den einen oder anderen Restaurants uund Bars vorbeikommen. Werde darüber in diesem Blog auch wieder berichten.
Defenitiv auf dem Programm steht das Viajante von Nuno Mendes. Der Portugiese hat sich dieses Jahr einen Stern im Guide Michelin erkocht und trifft momentan den Nerv der Zeit. Seine Projekte finde ich alle super intressant und ich denke auch seine Küche wird mich überraschen können.
Am Samstag will ich zudem endlich mal an den Broadway Market. Habe schon viel über diesen Markt in Hackney gehört und gelesen. Für Locals ist dieser um einiges sympatischer und typischer als der tolle aber von Touristen überloffene Borough Market.
Auch Cocktails dürfen nicht fehlen und so will ich dieses Mal bestimmt ins Colebrooke 69 gehen, welches ich letztes Mal leider nicht mehr besuchen konnte. Bei den Freunden im Happiness Forgets wird auch bestimmt wieder einiges ausprobiert.

Freitag, 13. Januar 2012

London 01/12, Day 2, Evening

Nach den guten Afternoon "Snacks" nahmen wir uns zum Abendessen das St. John Bar and Restaurant im Stadtteil Smithfield vor. Fergus Henderson and Trevor Gulliver betreiben seit 1994 erfolgreich das Restaurant, welches in einer ehemaligen Räucherei untergebracht ist. Am Interieur wurde, ausser den weiss Gestrichenen Wände nicht viel verändert. Die Bar/Bäckerei im Vorraum ist ein lauter Ort der eine spezielle Pub Atmosphäre ausstrahlt. Im Restaurantbereich ist es ein wenig ruhiger, aber genau gleich spartanisch eingerichtet. Die Karte unter dem Motto "Nose to Tail Eating" wechselt täglich. Die bodenständige Küche kommt aber in der jetzigen Zeit besonders gut an. Frische, regionale Topprodukte werden so naturbelassen wie es geht zubereitet. Dennoch fehlt es denn Gerichten nicht an Geschmack. Man sieht in diesem Restaurant mal wieder wie sich der Geschmack der Leute in der heutigen Zeit verändert hat. Randen schmeckt noch nach Randen und die Kutteln werden ohne Sauce dafür frittiert ohne sonstigen "Schnick Schnack" serviert. Der Klassiker, der nie auf der Karte fehlt, ass ich zum zweiten Mal und schmeckte mir wiederum vorzüglich. Knochenmark mit Petersilie und Brot. Es braucht nicht viel um mich richtig glücklich zu machen. Hier wünscht man sich, dass sich nie etwas verändert. Die Innereien, die frischen Fische und das regionale Gemüse sollen hier immer auf der Karte bleiben.



 
Die Madeleines die frisch und noch warm serviert wurden waren ein krönender Abschluss(15 Minuten Zubereitungszeit). Man darf beim St. John nicht mit den "normalen" 1 Stern Michelin Erwartungen hingehen. Das St. John ist anders, und das ist auch gut so.

Mit gefülltem Magen ging es dann auf die Cocktailbar Tour durch Shoreditch. Wir begannen im Zetter Townhouse. Hier erinnert alles an ein Wohnzimmer eines alten Kunst Sammlers. Bilder an den Wänden und bequeme Sessel laden zum verweilen ein. Die Cocktail-Karte wurde vom team des Colebrooke 69 zusammengestellt und hat ein paar schöne Drinks dabei. Der leichte Treaty of 1854 war ein guter Auftakt. Anschliessend ging es weiter in den Worship St Whistling Shop. In diesem Keller war einiges los und es hatte mehr was von Pub wie von Cocktailbar. Dennoch die Drinks der experimentierfreudigen Mixologists waren top. Mir sagte die Ambiance nicht so sehr zu, sodass wir nach einem Drink zurück an unseren Lieblingsort fuhren, Happiness Forgets at Hoxton Square. Sobald man durch die Türe geht wird man freundlich begrüsst und glücklicherweise fanden wir schnell einen Platz an der Bar. Cocktailbars erlebt man an der Bar, wenn man den Mixologists über die Schulter schauen kann und sich Drinks je nach Geschmack und Laune empfehlen und mixen lassen kann. Wir blieben, bis wir rausgeschmissen wurden. Rausschmeissen bedeutet in diesem Fall, dass Geoff (Bartender) mit uns ins Callooh Callay kam um uns da ohne Komplikationen reinzulotsen. Da gab's auch nochmal 2 well-made Cocktails und dann wars dann doch genug. Witzig im Callooh Callay war der Weg zur Toilette der druch einen "Alice in Wonderland-Like" Schrank geht.

Donnerstag, 12. Januar 2012

London 01/12, Day 2, Afternoon

Am zweiten Tag startete ich mit einem Lunch im Pulpo an der Beak Street. Der Gastrofreak Russell Norman hat ein Lokal eröffnet, dass man italienische Version (Bacari) einer Tapas-Bar nennen kann. Das kleine Restaurant mit Bar und etwa 65 Plätzen versprüht das NY Downtown Flair mit den Backstein-Wänden und einer tiefen Decke. Die jungen, trendigen Leute im Service sind super freundlich und das Restaurant war um 12.30 voll ausgebucht. Die Plätze an der Bar waren aber gut. Nach dem ersten Schluck Wein bestellten wir verschiedene kleine Gerichte (Chicetti). Preislich ist das alles mehr als bezahlbar und das Konzept genau richtig. Man kann vieles ausprobieren und mit dem ganzen Tisch teilen, weil es kleine Portionen sind. Dass die Weine in normalen Gläsern serviert wird stört nicht, da man hier nicht allzu tief in die Tasche greifen muss.


Für die Zwischenmahlzeit ging es ins Meat Liquor. Das Restaurant/Bar ging erst vor etwa zwei Monaten und wird von den ehemaligen Besitzern (Yiannis Papoutsis & Scott Collins) des Meatwagon, #Meateasy geführt. Die Lage nur wenige Meter von der Oxford Street wirkt unpassend und sogleich wundervoll. Es ist puere Luxus so nahe vom Trubel in die Welt des Meat Liquor eintauchen zu können. Um 16.00 Uhr hatte es dann auch keine Schalnge vor dem Restaurant. Am Abend oder über Mittag muss man hier die nötige Geduld mitnehmen. Das Küchen/Service-Team war gerade an der Bar um zu essen und wir hatten das gleiche vor. Wir bestellten zu zweit die Chili-Cheese Fries, einen BeaconCheeseBurger und die phänomenalen Deep Fried Pickles. Die Chili Cheese Fries waren leider ein bisschen lampig aber geschmacklich top. Der Burger saftig, schmierig und geschmacklich klasse. Das wahre Highlight waren aber die frittierten Essiggurken mit dem dazugereichten BlueCheese Dressing. Zu trinken gibt es Cocktails die an der lebendigen Bar zubereitet werden (Tipp ---> House Grog, limitiert auf 2 pro Person). Die raue Atmosphäre trägt auch seinen Teil zum Gesamterlebnis bei. StreetArt an den Wänden und das sonstige trashige Geschmier im dunkeln Raum unterstützen das Konzept.  

Dienstag, 10. Januar 2012

London 01/12, Day 1

Bin am Sonntag von ner tollen Reise aus London zurückgekehrt. Ich habe mich wieder neu in die Stadt verliebt. Ein Grund ist vielleicht mein neues Interesse, Cocktails. Dazu später mehr, denn gegessen habe ich auch wieder.
Der Lunch im Restaurant by Gordon Ramsay *** war grosses Kino. Besonders die Ambiance und der Service überzeugten mich. Grosses Lob an Jean-Claude Breton und sein Team. Die Speisen zubereitet von Head Chef Clare Smyth hinkten aber kein bisschen hinterher. Auf dem einen Teller leicht und mediterran, auf dem anderen herzerwärmend, bodenständig und geschmacklich intensiv. Die Weine dazu gut ausgewählt, auch wenn preislich eher an der oberen Grenze. Glücklich machte ich mich auf den Weg ins Savoy um in der American Bar die ersten Cocktails des Aufenthalts zu trinken. Der Malecon von Erik Lorincz schmeckte toll. Die Atmosphäre in der stilvoll umgebauten Bar trug bestimmt auch noch am Gesamteindruck bei. Den Abend verbrachte ich dann im Pollen Street Social. Das neu eröffnete Restaurant von Jason Atherton nahe des Oxford Circus ist ein unkompliziertes Gourmet Restaurant das  mit einer sehr lebendige Atmosphäre punkten konnte. Der Michelin Stern macht sich dann aber besonders im Essen bemerkbar. Die moderne, bodenständige aber dennoch durchdachten Gerichte machten Spass. Dem Treiben am Pass kann man durch die Glaswand zusehen und so sieht man auch wie Jason Atherton bei jedem einzelnen Teller sein OK gibt. Besonders ist auch die Dessertbar, welche am einen Ende des Raums ist. Statt Cocktails werden einem Desserts der Extraklasse vorgesetzt und das Beste ist, dass man bei der Zubereitung aus wenigen Metern zusehen kann. Es ist eine Frage der Zeit, bis dieses Restaurant noch mehr an Bekanntheit gewint und auf den Listen der Restaurant-Führeren Sprünge nach vorne macht. Das kleine Geschenk für die Damen am Ende des Essens muss dabei noch erwähnt werden. Natürlich nicht was drin war.

Ausklingen liess ich den Abend bei meinem "Find" des Trips. Die Cocktailbar Happiness Forgets am Hoxton Square packte mich und liess mich nicht mehr los. Die freundlichen Jungs an der Bar (Alastair & Johan) machen Cocktails die Lust auf mehr machen und einem immer wieder in die versteckte Bar im Keller zurückkehren lassen. Als Extra gabs noch Tipps für den nächsten Tag obendrauf...

Donnerstag, 24. Februar 2011

London 4.3 - 7.3.2011

Noch nicht mal die Hälfte der kulinarischen Offenbarungen in NY sind geschrieben und schon wartet der nächste Trip mit ein paar interessanten Essen.

St John * (http://www.stjohnrestaurant.com/)

Spice Market London (http://www.spicemarketlondon.co.uk/)

The Square ** (http://www.squarerestaurant.com/)